A.S.I. - Geschlossene Immobilienfonds
Immobilienbesitz ist eine Kapitalanlage, die neben einer attraktiven Rendite und zahlreichen steuerlichen Vorteilen (z.B. die schenkungs-und erbschaftssteuerliche Bewertung, die Gebäudeabschreibung etc.) u.a. auch Wertbeständigkeit und einen zuverlässigen Schutz gegen Inflation bieten kann,
Anleger, die mit begrenztem Kapitaleinsatz und ohne eigenen Verwaltungsaufwand am wirtschaftlichen Nutzen einer Immobilie teilhaben wollen, beteiligen sich an geschlossenen Immobilienfonds.
Geschlossene Immobilienfonds dienen der Finanzierung eines oder einer beschränkten Anzahl von Objekten, z.B. Wohnimmobilien, Gewerbe-oder Spezialimmobilien wie 'Studentenapartments, Seniorenheime, Einkaufszentren, Kinocenter, etc. Die Höhe des
benötigten Anlagekapitals steht daher von vornherein fest.
Der Anleger beteiligt sich mit einem festen Betrag und wird damit beschränkt haftender
Gesellschafter einer Kommanditgesellschaft, Er übernimmt dadurch anteilig das mit der
Investition verbundene unternehmerische Risiko.
Der Fonds wird geschlossen, wenn die Anleger das benötigte Eigenkapital gezeichnet
haben. Den Rest nimmt die Gesellschaft von Banken als Fremdmittel auf.
Der Anleger bindet sein Kapital durch die Beteiligung auf 10 bis 30 Jahre (Je nach Fondskonzept). Während dieser Zeit sollte er nur im Notfall aussteigen, weil es für diese Beteiligungen keinen geregelten Zweitmarkt gibt. Nach 10 bis 30 Jahren (je nach Fondskonzept) ist durch Mehrheitsbeschluss der Gesellschafter i.d.R. eine Auflösung des Fonds und damit der Verkauf der Immobilie/n vorgesehen. Bis dahin erzielt der Anleger Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung bzw. Gewerbebetrieb. und erhält Ausschüttungen i.d.R. zwischen 4 % und 8 % p.a, in Bezug auf die Einlage. Sie ist durch Abschreibungen in den Folgejahren teilweise steuerfrei.
Die Vermietung und Verwaltung der Immobilie(n) übernehmen spezialisierte Manager für die Anleger.
Eine Beteiligung an einer Gewerbeimmobilie im Ausland bietet für private Kapitalanleger eine
Reihe spezifischer Vorzüge:
- Der Anleger partizipiert am Wachstum einer ausländischen Volkswirtschaft und erreicht damit eine zusätzliche Streuung seines Vermögens.
- Im Ausland ist die durchschnittliche Immobilienrendite zum Teil deutlich höher als in Deutschland. Gerade gewerbliche Immobilien erwirtschaften dort außerordentlich hohe laufende Erträge.
- Die Fungibilität von Immobilien ist außerhalb Deutschlands in der Regel größer. In Großbritannien oder den USA z.B, wechselt ein Gebäude etwa alle sieben bis zwölf Jahre den Besitzer.
Somit haben Immobilienbeteiligungen in diesen Ländern entsprechend kürzere Laufzeiten,
- Durch hohe Freibeträge und niedrige Steuersätze in den jeweiligen Ländern bleiben Einkünfte aus Immobilienvermögen nahezu steuerfrei. In Deutschland unterliegen diese Einkünfte lediglich dem Progressionsvorbehalt.
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