A.S.I. - Schiffsbeteiligungen
Investitionen in Schiffsbeteiligungen sind eine unternehmerische Beteiligung mit hohem Ertragspotenzial, die sich unabhängig von den Aktien- und Rentenmärkten entwickelt und damit insbesondere als alternative Anlageklasse jedes gut strukturierte Depot abrundet. Schließlich bieten sich dem Transportmittel Schiff hervorragende Aussichten: 70% der Erde sind mit Wasser bedeckt. Schon aus diesem Grund sind Schiffe als Transportmittel nicht wegzudenken.
Aber auch in ökonomischer und ökologischer Hinsicht bieten Schiffe Vorteile. Ein Beispiel: Beim Haus-zu-Haus-Transport Dortmund-Lissabon per LKW auf der Straße liegt der Energieverbrauch und CO² - Ausstoß fast viermal höher als beim Schiff. Darüber hinaus bieten Teilschiffahrtsmärkte attraktive Aussichten: So soll sich laut verschiedener Prognosen der Containerumschlag in den nächsten 10 Jahren nahezu verdoppeln. Auch Mehrzweckfrachtschiffen und insbesondere Öltankern bieten sich aufgrund der Flottenaltersstruktur und strenger gewordener Sicherheits- und Umweltschutznormen langfristig gute Beschäftigungs- und Ertragsaussichten.
In steuerlicher Hinsicht bietet eine Schiffsbeteiligung dem Anleger die Möglichkeit, die Ausschüttungen durch die so genannte Tonnagesteuer quasi steuerfrei und ohne Anrechnung auf die Sparerfreibeträge zu vereinnahmen. Insoweit sind Schiffsbeteiligungen gerade für die Anleger hervorragend geeignet, die ihre Sparerfreibeträge bereits ausschöpft haben.
Wie funktioniert eine Schiffsbeteiligung?Der Anleger beteiligt sich als Kommanditist mit auf seine Einlage beschränkter Haftung an einer Kommanditgesellschaft. Diese Gesellschaft erwirbt ein Schiff bzw. vergibt einen Neubauauftrag und verchartert es auf dem internationalen Schifffahrtsmarkt. Im Normalfall ist die Beteiligungsgesellschaft somit Eigentümer eines einzelnen Schiffes. Durch die Beschäftigung des Schiffes werden Einnahmen erzielt, aus denen die Betriebskosten, Zinsen und Tilgung des Schiffshypothekendarlehens sowie die Kosten der Gesellschaft beglichen werden. Aus darüber hinaus vorhandenen liquiden Überschüssen werden laufende, jährliche Ausschüttungen an die Kommanditisten geleistet.
Die Rendite eines Anlegers ergibt sich bei einer Schiffsbeteiligung aus den laufenden Ausschüttungen sowie der Ausschüttung bei Veräußerung des Schiffes. Sie wird durch steuerliche Aspekte optimiert.
TonnagesteuerFür deutsche Schifffahrtsunternehmen mit Betätigung in der internationalen Seeschifffahrt gelten spezielle Steuergesetze, die sog. Tonnagesteuer. Die nach dem Tonnagesteuerprinzip (pauschale Gewinnermittlung) ermittelte Steuerbelastung während der Betriebsphase des Schiffes ist sehr gering. Dies ist eine steuerliche Besonderheit der internationalen Seeschifffahrt, die eine Schiffsbeteiligung im Vergleich mit anderen Beteiligungstypen wirtschaftlich äußerst attraktiv macht.
Die Gesellschafter sind als Kommanditisten am Gewinn und am Verlust der Gesellschaft im Verhältnis ihrer Kapitaleinlage beteiligt und entsprechend des geltenden Steuerrechts als Mitunternehmer gem.§ 15 Abs. 1 Nr. 2 EStG einzustufen. Steuerrechtlich handelt es sich bei einem Schifffahrtsunternehmen um einen Gewerbebetrieb. Die Gesellschafter erzielen daher "Einkünfte aus Gewerbebetrieb".
Die Erfolgsfaktoren einer Schiffsbeteiligung- Einbindung dieser Kapitalanlage in ein Gesamtkonzept
- Erfahrung und Erfolg des Emissionshauses, der Reederei, der Werft und des Charterers
- Günstiger Baupreis und langfristige Wirtschaftlichkeit der Schiffe
- Solide und realistische Planung der Investition, des Betriebs und des Verkaufs
- Stabile und wachsende Transportmärkte und mittel- bis langfristige Charterverträge
- Pauschalierte Tonnagesteuer anstelle gewinnabhängiger Vollversteuerung
- Neben der Beteiligung an einem Schiff bietet sich auch die Möglichkeit, im Rahmen eines Dachfonds mit mehreren Schiffstypen Chancen und Risiken auf dem Markt breiter zu verteilen.
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