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Gewässerschadenhaftpflicht

Wer vorsätzlich oder fahrlässig das Leben, den Körper, die Gesundheit, die Freiheit, das Eigentum oder ein sonstiges Recht eines anderen widerrechtlich verletzt, ist dem anderen zum Ersatz des daraus entstandenen Schadens verpflichtet. Dieser Haftungsgrundsatz des BGB gilt auch für Besitzer eines Öltanks. Nur ein Liter ausgelaufenes Heizöl kann bis zu eine Million Liter Wasser verseuchen. Wird z.B. ein Gewässer oder das Erdreich durch auslaufendes Öl verschmutzt, haftet der Besitzer des Tanks, auch ohne nachweisbares Verschulden.

Versicherungspflicht

Wer einen Heizöltank besitzt, benötigt deshalb eine Öltank-/Gewässerschaden-Haftpflichtversicherung. Die Versicherungssumme sollte so hoch wie möglich gewählt werden, und zwar pauschal für Sach-, Personen- und Vermögensschäden. Die Haftpflichtversicherung tritt dann ein, wenn gegen den Verursacher Schadenersatzansprüche für Personen- oder Sachschäden geltend gemacht werden. Im Rahmen der Deckungssumme wird der Schaden ersetzt. Zusätzlich aber bietet diese Versicherung auch Rechtsschutz, nämlich auch dann, wenn es darum geht unberechtigte Anspruchsforderungen abzuwehren.

Für die richtige Gestaltung dieser Versicherung ist zu prüfen:

  • Ist ein kleinerer Öltank evtl. in der Privathaftpflichtversicherung eingeschlossen?
  • Liegt der Tank unterirdisch (in die Erde eingelassen) oder oberirdisch (sichtbar)?
  • Wie groß (Anzahl Liter) ist der Tank?

 

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