Aufbruchstimmung in der Pflege

"One day we’ll be old.”  Wer heute 60 Jahre alt ist, kann als Mann damit rechnen, seinen 81. Geburtstag zu feiern. Eine heute 60 jährige Frau könnte auf Basis der Statistik sogar zu ihrem 85. einladen. Die Partygesellschaften werden dabei recht groß ausfallen. Denn die geburtenstarken Jahrgänge sind es, die jetzt langsam das Rentenalter erreichen.
Bei dieser erfreulich hohen Lebenserwartung ist es nicht nur wichtig, sich Gedanken über die Altersvorsorge zu machen, sondern auch über die Absicherung im Pflegefall. Denn Pflege in Anspruch nehmen zu müssen, wird mit jeder Geburtstagsfeier immer wahrscheinlicher.

PNG

Der Gesetzgeber hat mit dem Pflege-Neuausrichtungsgesetz (PNG), das 2013 in Kraft getreten ist, versucht, die Weichen neu zu stellen. Wie wollen wir als Gesellschaft mit der steigenden Zahl pflegebedürftiger Menschen umgehen? Wie wollen wir die Kosten verteilen?
Das ausdrücklich erklärte Ziel des Gesetzgebers ist es, "Menschen, die pflegen, und Menschen, die gepflegt werden, zu unterstützen und zu stärken". Folgende Punkte stehen dabei im Vordergrund:  

Basis

Das PNG hat nichts an der grundsätzlichen Organisation der Pflegeversicherung geändert, wie sie 1995 eingeführt wurde. Jeder Krankenversicherte ist automatisch pflegeversichert, da die Pflegeversicherung als Muss an die Krankenversicherung gekoppelt ist. Das gilt sowohl für privat als auch gesetzlich Krankenversicherte. Die Leistungen im Pflegefall sind bei privaten Krankenversicherungen wie bei den gesetzlichen Krankenkassen gleich und decken die Bereiche häusliche und stationäre Pflege ab.

Finanzierung

Zur Finanzierung der neuen Angebote wurde im PNG festgelegt, dass die Beiträge zur gesetzlichen Pflegeversicherung um 0,1% Punkte auf 2,05% steigen. Hinzu kommt die Einführung der staatlichen Förderung einer kapitalgedeckten, freiwilligen, privaten Absicherung des Pflegerisikos. Auf diese Weise soll eine zusätzliche Säule der Finanzierung geschaffen werden.

Pflege-Bahr

Diese freiwillige Pflegetagegeldversicherung ist inzwischen als Pflege-Bahr (nach dem derzeitigen FDP-Gesundheitsminister Daniel Bahr) bekannt geworden. Seit Anfang des Jahres sind die ersten Versicherungsprodukte auf dem Markt. Die Bundesbürger sind dazu aufgerufen, eigenverantwortlich und kapitalgedeckt für den Fall der Pflegebedürftigkeit vorzusorgen.

Was tun?

Kaum ein anderes Thema hat momentan einen größeren Beratungsbedarf als das Thema Pflegezusatzversicherung. Das erleben die A.S.I. Beraterinnen und Berater jeden Tag.
Die unterschiedlichen Produkte am Markt wie die Pflegerente, das Pflegetagegeld oder die Pflegekostenversicherung erklären sich keinesfalls von selbst. Das neue Produkt der staatlich geförderten Pflegetagegeldversicherung bringt noch einmal neue Verunsicherung mit sich. Und schließlich sollte die Pflegezusatzversicherung in die gesamte Altersvorsorgestrategie eingebettet werden.

Ihr A.S.I. Berater vor Ort erarbeitet gerne mit Ihnen ein individuelles Konzept für Ihren sorgenfreien Ruhestand.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch.