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Banker in der Karriere-Sackgasse

Svenja Steinleitner, A.S.I. Wirtschaftsberatung AG

Svenja Steinleitner

Die Gesellschafterin der A.S.I. Geschäftsstelle Köln hält bereits einen Financial-Planner-Titel und verfügt, obwohl noch jung an Jahren, über eine enorme Bandbreite an Praxiserfahrungen im Vertrieb von Finanzdienstleistungen.

Die Expertin betreut bei A.S.I. Bestandskunden, insbesondere Fach- und Führungskräfte.

 



„Zur Finanzdienstleistung bin ich gekommen wie die Jungfrau zum Kind“,

 

erinnert sich Steinleitner. Aufgewachsen im Sauerland, die Eltern Handwerker, entscheidet sie sich aufgrund der schwierigen Lehrstellensituation zunächst für das Wirtschaftsabitur und findet Gefallen an BWL. „Ich wollte etwas machen, das kreativ ist und mit Menschen zu tun hat.“ Daher startet sie mit einer Lehre bei der örtlichen Volksbank und erklimmt dort Schritt für Schritt die Karriereleiter. Die breit aufgestellte Tätigkeit, von der Girokonteneröffnung bis zur Anlageberatung in Verbindung mit der sehr hohen Kundenbindung gefiel der jungen Bankerin nachhaltig. „Ich habe mich unglaublich wohl gefühlt, meine Kunden durch die ganzen Veränderungen ihres Lebens zu begleiten“, sagt Steinleitner und ihre Augen blitzen dabei. Nach insgesamt elf Jahren verlässt sie die familiäre Atmosphäre der Volksbank. „Meine Position war nicht mehr ausbaufähig.“ Letztlich entscheidend für den Wechsel war aber „der schönste Grund, den man sich vorstellen kann: Die Liebe“, lacht Steinleitner. Sie lernt ihren Mann kennen und will den neuen Lebensabschnitt in einer Großstadt zu beginnen. Die Wahl fällt auf Köln und auf die Badische Beamtenbank. „Ich will mich immer persönlich und kreativ einbringen, und dort wurde mir mit dem Aufbau einer neuen Filiale nahe der Köln-Arena eine spannende Herausforderung geboten“, begründet Steinleitner den Einstieg. Leider stößt sie schnell an Grenzen struktureller Natur. „Es war sehr mühsam, für die Umsetzung eigener Ideen zu kämpfen.


"Lange Betriebszugehörigkeit zählte mehr als Ideenreichtum und Einsatzwillen“

 

Das ist die ambitionierte Expertin anders gewöhnt. Sie vollendet ihre Aufgabe und wendet sich nach zwei Jahren engagiert einem neuen großen Projekt zu „Wir waren 25 bis 30 noch sehr junge Menschen, die alle eine Vision hatten und mit Begeisterung eine ganz neue Idee umsetzen wollten“, schildert Steinleitner den vielleicht aufregendsten Abschnitt ihrer Karriere. Sie gehört zum Team des Allianz Investmentforums, das als Schnittstelle zwischen Vertriebsaußendienst der Allianz und dem privaten Vermögensmanagement operiert. „Wir haben Versicherungsvertreter betreut, im Team bundesweit mobil und stationär den Support, Events und Schulungen organisiert.“ Eine spannende Zeit. Doch gerade als das Projekt voll in Fahrt gekommen war schlägt das Schicksal zu – in Form der Fusion zwischen Allianz und Dresdner Bank. Ein schwerer Schock für die sympathische Rothaarige. „Plötzlich waren von einem auf den anderen Tag alle Zukunftspläne eingefroren.“ Zwar erhält sie ein Angebot der Allianz, jedoch hätte sie sich auf betriebliche Altersvorsorge spezialisieren müssen. „Und genau das widerstrebte mir. Mir ist es wichtig, Kunden nicht nur einmalig bei der Lösung eines aktuellen Problems zu helfen. Ich möchte sie ganzheitlich über einen längeren Zeitraum beraten und betreuen“, betont Steinleitner mit Nachdruck. Über einen Tipp eines Kollegen erfährt sie von der Hamburger Sineus AG, die damals bundesweit Honorarberatung für einen hochwertigen Privatkundenkreis aufbaut. Sie ist vom ersten Moment an fasziniert.

 

„Die Finanzplanung ohne das Angebot von Produktlösungen ist Beratung in Reinkultur“

 

Der anspruchsvolle Ansatz in Verbindung mit dem Angebot einer Ausbildung zum Financial Planner an der Hochschule für Bankwirtschaft und das charismatische Führungspersonal der Sineus überzeugen Svenja Steinleitner. „Meine Arbeitstage waren vollkommen anders“, erinnert sie sich an den Paradigmenwechsel, „ich habe mich ausschließlich mit dem Erstellen von Finanzplänen befasst, die Kundendaten hatten andere Berater aufgenommen, mit denen ich mich dann besprach.“ Ist sie anfangs noch angenehm von der ruhigen Arbeitsatmosphäre angetan, fehlt ihr schon bald der direkte Kontakt mit den Kunden. Doch die Financial- Planner-Ausbildung eröffnet ihr neue Horizonte. „Seitdem kann ich auf einer viel größeren Klaviatur der Beratung spielen.“ Doch erneut muss die ambitionierte Expertin auf äußere Einflüsse reagieren. Im Urlaub erfährt sie, dass Sineus die Geschäftsstelle Köln schließen wird – dies überrascht sie nicht, schon zuvor war den Mitarbeitern spürbar geworden, dass nicht genügend Neukunden gewonnen werden konnten.

 

"A.S.I. war mein Volltreffer"

 

Sie nimmt sich Zeit und sondiert akribisch den Markt. Im Markt der freien Finanzdienstleistung landet Svenja Steinleitner Ende 2003 ihren Volltreffer: Sie lernt die A.S.I. Wirtschaftsberatung kennen, ein Beratungs- und Vertriebsunternehmen, das sich seit 1969 auf die Beratung von Akademikern und Fach- und Führungskräften konzentriert und seit langem in den Top 20 der Cash-Hitliste steht

Als Maklerunternehmen im Akademikermarkt fungiert A.S.I., eine Tochter der Gothaer Finanzholding, als Ideengeber für maßgeschneiderte Produkte, bietet aber keine eigenen Produkte an und beschäftigt bundesweit in 34 Geschäftsstellen. „Von der ersten Sekunde an habe ich meinen Einstieg niemals bereut, ich bin so was von angekommen“, sprüht die Expertin auch zwei Jahre nach ihrem Einstieg noch immer vor Begeisterung.

 

„Trotz des hohen Anspruchs an die Beratung kommt das Unternehmen nicht privilegiert, sondern menschlich beim Kunden rüber.“ Das viermonatige Einstiegsprogramm der A.S.I. verbunden mit einem umfangreichen Mentoring erleichtert Svenja Steinleitner die Einarbeitung in den neuen Job, in dem sie nach 18 Jahren Angestelltenverhältnis erstmals nach Erfolgskomponenten bezahlt wird. Die Philosophie der A.S.I., die breite Produktpalette der 150 Produktpartner aus den Bereichen Versicherungen, Geldanlagen, Finanzierungen und Immobilien sowie die Eigenverantwortung, die Svenja Steinleitner schnell erhält, überzeugen sie nachhaltig, auf dem richtigen Weg zu sein. „Anfangs stand ich wochenlang knöcheltief im Papier“, erinnert sie sich. Die Vertragsunterlagen ihrer Bestandskunden arbeitet sie detailliert durch, schreibt alle persönlich an, stellt sich als neue Beraterin mit Foto und Lebenslauf vor und telefoniert akribisch nach. Mit Erfolg. Heute, zwei Jahre nach Start, hat sie ihren Kundenstamm von 178 auf 250 ausgebaut. „Das Vertrauen meiner Kunden kam nicht einfach über Nacht“, sagt Steinleitner. Wichtig seien Präsenz und Verbindlichkeit.

 

Mit der Ausdauer komme letztlich auch der Erfolg. „Die Persönlichkeit ist ganz entscheidend dafür, ob jemand ein guter Berater ist, natürlich spielt die Produktpalette auch eine wichtige Rolle, aber letztendlich zählen Vertrauen und Verbindlichkeit.“ Und eine große Portion Emotion und Fleiß.

 

Die Power-Frau findet ihren Ausgleich durch Ausdauersport im Fitnessbereich und hat ein Faible für die italienische Küche. Neben ihrem Gatten teilt sie ihr Leben mit zwei Katzen. Ihre beruflichen Akkus tankt die abenteuerlustige Beraterin auf Kurz- und Fernreisen auf – wenn es ihre Zeit erlaubt. New York, Thailand und Kenia sind dabei ihre Lieblingsziele. Svenja Steinleitner lebt mit jeder Faser ihren Beruf, der zugleich ihre Berufung ist. „Wer also in seinem bisherigen Job an Grenzen stößt, sollte sich mit A.S.I. beschäftigen, bundesweit sind vergleichbare Positionen zu besetzen“, rät die Expertin.